Funktionen
Alles, was zwischen Prompt und Ergebnis passiert
Ein Agent, der arbeitet, sagt nichts. Ein Agent, der wartet, sagt auch nichts — er sieht genauso aus. AItention liest die Dateien, die Claude Code und Codex ohnehin anlegen, und macht daraus ein Lagebild: wer blockiert, wer rechnet, wer auf einen anderen Agenten wartet, was das alles verbraucht und wie lange etwas schon fertig dasteht, ohne dass es jemand bemerkt hat.
Bis zu drei Sessions dauerhaft kostenlos — mit vollem Funktionsumfang.
Acht Zustände, weil zwei nicht reichen
„Läuft“ und „läuft nicht“ beantwortet die falsche Frage. Die richtige lautet: Braucht mich das hier? Eine Session, die auf eine Berechtigung wartet, kostet Sie eine Sekunde. Eine, die eine Frage gestellt hat, kostet einen Gedanken. Eine, die auf ihre eigenen Unteragenten wartet, kostet gar nichts — die dürfen Sie in Ruhe lassen.
| Zustand | Was er bedeutet | Braucht Sie |
|---|---|---|
| Entscheidung | Eine Frage mit Auswahlmöglichkeiten steht offen | ja |
| Wartet | Rückfrage oder Berechtigung — der Agent kommt nicht weiter | ja |
| Fehler | Der Turn ist gescheitert: Ratenlimit, Überlastung, Abrechnung, ungültige Anfrage | meistens |
| Fertig | Die Antwort ist da und ungelesen | ja |
| Arbeitet | Ein Prompt läuft, Werkzeuge werden ausgeführt | nein |
| Unteragenten | Der Hauptagent wartet auf seine eigenen Helfer | nein |
| Weckruf | Die Session hat sich selbst einen Termin gesetzt und schläft bis dahin | nein |
| Ruhend | Beendet, aber fortsetzbar | nein |
Der Unterschied, an dem sich das Programm bezahlt macht: Eine Session schreibt „ich melde mich, sobald es weitergeht“ — und meldet sich nie, weil sie auf Sie wartet. Von außen sieht das aus wie Arbeit. Von innen ist es Stillstand. AItention unterscheidet beides an dem, was tatsächlich läuft, nicht an dem, was die Session über sich sagt.
Meldet sich eine arbeitende Session länger als dreißig Minuten nicht, verliert sie ihre Farbe und zeigt stattdessen, wie lange sie schon schweigt. Eine veraltete Anzeige, die zuversichtlich aussieht, ist schlimmer als eine, die ihre Unwissenheit zugibt.
Wenn mehrere Agenten an derselben Sache arbeiten
Sobald Sie eine Aufgabe auf mehrere Sessions verteilen, zerfällt sie in der Liste in Einzelteile: fünf Zeilen mit fünf Namen, und nichts sagt, dass sie zusammengehören. AItention kennt dafür den Verbund — eine Gruppe, die eine Zugehörigkeit benennt statt nur zu sortieren.
Zwei Wege hinein, einer davon von allein
Steht in der ersten Anweisung einer Session eine Markierung, ordnet AItention sie zu — das ist ein Beleg, kein Fund. Alles andere fassen Sie selbst zusammen: mehrere Zeilen auswählen, benennen, fertig. Wo beides etwas sagt, gilt Ihre Entscheidung.
Geraten wird nichts
Starten mehrere Sessions gleichzeitig im selben Projekt, schlägt die Anwendung einen Verbund vor — sie legt ihn nicht an. Eine erfundene Zugehörigkeit ist genau die Angabe, die später niemand mehr nachvollziehen kann.
Unteragenten werden gezählt
Startet eine Session eigene Helfer, steht ihre Zahl in der Zeile und der Zustand sagt, dass der Hauptagent auf sie wartet — nicht auf Sie. Ohne diese Angabe sieht eine lange Stille wie Stillstand aus, und genau dann greift jemand ein, der besser gewartet hätte.
Ein Budget je Session — und ein Klopfen, kein Eingriff
Sie können jeder Session ein Ziel im Klartext geben und drei Grenzen dazu: eine Zahl an Tokens, einen Betrag, oder einen Anteil am Fünf-Stunden-Fenster. Wird eine davon erreicht, meldet sich die Anwendung. Der Fortschritt steht in der Zeile.
Angehalten wird nichts. AItention beobachtet fremde Programme, sie steuert sie nicht — eine überschrittene Grenze ist ein Grund zu klopfen, nicht einzugreifen. Wer die Grenze bewusst anhebt, wird an der neuen wieder geweckt; eine Grenze, die man neu setzt und die dann schweigt, wäre schlimmer als keine.
Woher ein Ziel stammt, bleibt sichtbar: Codex kennt eigene Ziele, Claude Code nicht. Ein selbst gesetztes Budget ist etwas anderes als eines, das der Anbieter kennt und durchsetzt — deshalb steht beides nicht unter demselben Wort.
Wodurch das Kontingent draufgeht
Die Abrechnungsseite nennt eine Summe. Diese Ansicht nennt den Grund: Ausgabe je Tag, je Projekt, je Programm, je Modell — über sieben, dreißig oder neunzig Tage. Drei Größen stehen nebeneinander und lassen sich einzeln zuschalten: Kontingent, Token, Geld.
Jede Zahl mit ihrer Herkunft
Das Kontingent kommt kontoweit vom Anbieter, Token und Beträge aus den Aufzeichnungen auf Ihrem Rechner. Beides in ein Bild zu werfen hieße, zwei verschiedene Dinge als eines auszugeben — deshalb trägt jede Karte ihre Quelle.
Was noch nie in einer Rechnung stand
Der Anteil, der aus dem Zwischenspeicher kam, steht getrennt neben Eingabe und Ausgabe. Erst damit lässt sich beurteilen, ob ein langer Kontext teuer war oder billig — die Summe allein sagt es nicht.
Ihre eigenen Preise
Die Anwendung bringt eine Preistabelle je Million Token mit und zeigt an, wann sie erhoben wurde. Wer eigene Konditionen hat, trägt sie ein; die Zeilen sind dann als eigen gekennzeichnet und lassen sich mit einem Klick zurücknehmen.
Die Auslastung, solange sie noch zu steuern ist
Beide Ratenfenster als Füllstand, dazu das Tempo je Stunde, der Höchstwert im gesamten Verlauf und die Restlaufzeit des Fensters. Der Verlauf über 24 Stunden, 7 oder 30 Tage zeigt, wann Sie ans Limit gelaufen sind — und damit, wann Sie welche Arbeit besser legen.
Der senkrechte Einbruch in der Kurve ist das Zurücksetzen des Fünf-Stunden-Fensters. Am Limit festzustellen, dass es gleich zurückspringt, ist eine andere Lage als am Limit festzustellen, dass noch vier Stunden zu überbrücken sind.
Was das Nichthinsehen gekostet hat
Die einzige Zahl, die beziffert, wofür es dieses Programm gibt: wie lange Ihre Sessions fertig dastanden, ohne dass jemand es bemerkt hat. Gesamt, im Schnitt, am längsten — je Tag und je Projekt.
Ihre Sessions haben in diesem Zeitraum 12 T. auf Sie gewartet — 1398 Mal, im Schnitt 13 Min. je Fall.
Diese Ansicht rechnet gegen Sie. Sie ist trotzdem drin, weil eine Zahl, die man nicht kennt, sich auch nicht verbessern lässt.
Die Session von gestern wiederfinden
Eine beendete Session ist nicht weg — sie lässt sich fortsetzen. Nur: Nach einem Neustart wissen Sie den Namen nicht mehr, und ohne den Projektordner findet das Werkzeug sie ohnehin nicht. „Vorige Sitzungen“ führt alle auf, nach Programm oder Projekt geordnet, über sieben Tage, dreißig Tage oder den ganzen Zeitraum, mit Suchfeld — und legt den vollständigen Befehl samt Ordner einen Klick entfernt in die Zwischenablage.
Beendete Sessions lassen sich mit »claude --resume« fortsetzen. Der kopierte Befehl enthält den Projektordner — ohne ihn findet Claude Code die Session nicht.
Namen, die den Neustart überleben
Eine beendete Session trug bisher den Namen ihres Ordners — bei fünf im selben Projekt stand fünfmal dasselbe untereinander. AItention holt den echten Titel aus der Aufzeichnung, die der Neustart nicht löscht.
Suche in Ihren eigenen Prompts
„Wo habe ich das schon einmal gemacht?“ — durchsuchen Sie jeden Prompt, den Sie je an Claude Code geschickt haben, über alle Projekte hinweg. Der Treffer führt zu seiner Session, und der Befehl zum Fortsetzen steht daneben.
Kontext, bevor er verdichtet wird
Nähert sich eine Session der Verdichtung, färbt sich ihre Kontextzahl. Wer es kommen sieht, sichert vorher einen Zwischenstand oder teilt die Aufgabe — statt hinterher zu merken, dass die Hälfte des Fadens zusammengefasst wurde.
Drei Zahlen — und welche davon die Rechnung ist
Dieselbe Arbeit hat drei Beträge, und sie liegen weit auseinander. Die
Zeile zeigt einen davon; welchen, wählen Sie. Die beiden gerechneten
tragen ein Kürzel, die abgerechnete nicht — in derselben Zeile gemessen:
≥ 1.580 $ gegen oZ ≥ 12.479 $.
| Größe | Was sie beziffert |
|---|---|
| Abgerechnet | Was der Anbieter für diese Arbeit berechnet hat |
| SP | Was dieselbe Arbeit über die Schnittstelle gekostet hätte |
| oZ | Was jeder Token gekostet hätte, wenn nichts aus dem Zwischenspeicher gekommen wäre |
Das Zeichen ≥ ist kein Schmuck. Nicht jeder
Modellaufruf steht in den Aufzeichnungen, und für manche Modelle liegt
kein belegter Preis vor. Wo ein Betrag deshalb eine Untergrenze ist,
steht das Zeichen davor; wo gar kein Preis belegt ist, zeigt die Zeile
Token statt einer Zahl, die nach Geld aussieht.
Was hinausgeht, geht nur, wenn Sie es eintragen
Weitermelden, wohin Sie wollen
Tragen Sie eine Adresse ein, geht bei jedem Wechsel in einen Zustand, der Sie braucht, eine JSON-Nachricht dorthin — Hausautomation, Chat-Kanal, was immer Sie mögen. Kein Feld für ein Kommando: auf Ihrem Rechner startet dabei nichts. Übertragen werden Name, Projekt, Programm und Zustand; niemals Prompts, Antworten oder Pfade. Ab Werk ist das Feld leer.
Ihr eigenes Werkzeug anschließen
Der Dateivertrag, aus dem AItention seine Angaben bezieht, ist veröffentlicht: aitention.app/schema/status-v1.json. Jedes Werkzeug, das bei Ereignissen ein Programm starten kann, schreibt eine kleine JSON-Datei und erscheint in der Liste — ohne dass an AItention etwas geändert werden muss. Drei Felder sind Pflicht.
Sonst genau eine Verbindung
Von sich aus baut das Programm eine einzige Netzverbindung auf: die Aktualisierungsprüfung, und die ist ab Werk aus. Kein Konto, keine Telemetrie, keine Zugriffsprotokolle. Die Lizenz wird offline gegen einen Schlüssel im Programm geprüft — es gibt keinen Aktivierungsserver, der ausfallen könnte.
Keine Sonderrechte: keine Bedienungshilfen, keine Bildschirmaufnahme. Gelesen werden ausschließlich Dateien in Ihrem eigenen Benutzerverzeichnis. Was in der Dokumentation als Quelle steht, ist die vollständige Liste.
Zwei Klassen von Werkzeugen, ein Programm
Rund um Claude Code sind zwei Sorten Hilfsprogramme entstanden. Die einen melden sich an und zeigen Ihre Verbrauchszahlen; sie wissen nichts von Ihren Sessions. Die anderen beobachten Sessions und zeigen, wer wartet; sie wissen nichts von den Kosten.
AItention ist beides in einem Fenster — und legt Verbünde, Wartezeiten, die Prompt-Suche und sechs Sprachen daneben. Genau darum geht es: Der Zustand einer Session und ihr Preis sind dieselbe Frage, nur von zwei Seiten gestellt.
Außerdem
- Claude Code und Codex gleichrangig. Beide in derselben Liste, mit dem Symbol des Programms, in dem sie laufen. Ab zwei Werkzeugen erscheint eine Gruppierung nach Werkzeug.
- Fehlerursachen im Klartext. Ratenlimit, Serverüberlastung, Abrechnung, ungültige Anfrage — benannt, nicht bloß „gescheitert“. Der Unterschied zwischen neu starten und abwarten.
- Hintergrund-Tasks mit Ausgabe. Ein Build, der nach zwanzig Minuten mit Fehler endet, steht in der Zeile — samt laufender Ausgabe und Rückgabewert.
- Branch und Berechtigungsmodus je Zeile. Ohne
git-Aufruf gelesen, auch für Worktrees. In geteilten Ablagen ist der Modus eine Governance-Frage, keine Anzeigeoption. - Antwort lesen ohne Fensterwechsel. Die letzte Antwort einer Session lässt sich in der Übersicht aufklappen und kopieren.
- Sprung ins richtige Projektfenster. Bei mehreren offenen Projekten einer Entwicklungsumgebung kommt das passende nach vorn.
- Filter, Gruppierung, Favoriten. Nach Zustand, Programm, Projekt oder Werkzeug gruppieren, mehrere Filter kombinieren, wichtige Sessions anheften.
- Sechs Sprachen. Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Polnisch — umschaltbar im laufenden Betrieb, ohne Neustart.
Sehen Sie es an Ihren eigenen Sessions
Bis zu drei Sessions dauerhaft kostenlos, ohne Konto und ohne Frist. Die Zähler zeigen dabei immer die wahren Gesamtzahlen — auch die Sessions, die nicht in der Liste stehen.