Vier Stellen, an denen eine fremde Zahl die Anwendung beendet hätte
Der Grund für diese Fassung ist kein neues Merkmal. AItention liest Dateien,
die andere Programme schreiben — Transkripte, Aufzeichnungen, Tarifangaben.
An vier Stellen ging eine Zahl daraus ungeprüft in eine Rechnung, die bei
einem unsinnigen Wert nicht etwa ein falsches Ergebnis liefert, sondern das
Programm anhält.
Drei der vier liegen auf Wegen, die bei jedem Durchgang laufen. Weil
diese Dateien immer wieder gelesen werden, hätte eine einzige beschädigte
Zahl die Anwendung nicht bloß einmal beendet, sondern dauerhaft
unöffenbar gemacht — bis jemand die fremde Datei von Hand repariert.
Aufgefallen ist keine davon im Betrieb; gesucht wurde gezielt danach.
Alle vier sind nachgestellt und behoben.
Schriftgröße wählbar
Klein, mittel, groß — für alle Fenster auf einmal. Das Zeichen in der
Menüleiste folgt bewusst nicht: Dort gibt die Leiste die Höhe vor.
Mitteilungen, feiner eingestellt
Sie wählen jetzt, bei welchen Zuständen AItention sich meldet — alle
elf stehen zur Wahl statt fester vier. Und Sie können einzelne Sitzungen oder
ganze Projekte stumm stellen, ohne alles andere mitzustummen. Die Vorgabe ist
unverändert das bisherige Verhalten.
„Wach bleiben“
Ein Knopf neben dem Stummschalter hält den Rechner wach, solange eine Sitzung
arbeitet. Er wird absichtlich nicht gespeichert: Ein Schalter, der den
Neustart überlebt, hält den Rechner über Nacht wach, weil ihn jemand
vorgestern vergessen hat.
Fünf Punkte aus einer Anwender-Rückmeldung
Wann das Fünf-Stunden-Fenster zurücksetzt. Die Restzeit stand schon in
der Klappe; jetzt steht die Uhrzeit daneben — noch 34 Min. (18:00).
Dazu eine Mitteilung, wenn das Zurücksetzen tatsächlich beobachtet
wurde, nicht zu einem errechneten Zeitpunkt. Der dritte Ton dafür steht auf
„stumm“; wer einen will, wählt ihn selbst.
Der optimale Tagesverbrauch. Neben dem Wochenbalken steht jetzt, wie
Sie im Verhältnis dazu liegen: Heute noch — 13 % übrig oder
15 % über dem Tagesmaß.
Das Menüleisten-Zeichen ist wählbar. Vier Kästchen bestimmen, was es
trägt. Die Obergrenze wird dabei durchgesetzt statt behauptet: Passt nicht
alles, fällt die entbehrlichste Angabe weg, statt dass das Zeichen die Leiste
sprengt.
Eine ruhende Sitzung anklicken und fortsetzen. Bisher mussten Sie den
Befehl herauskopieren. Jetzt genügt ein Klick — auch in „Vorige Sitzungen“.
Es funktioniert mit jedem Terminal, das sich als Öffner einträgt, und
ohne Automatisierungsrechte.
Ein eigener Zustand „Wartet auf Unteragenten“. Gedämpftes Grün,
eigenes Zeichen — und die Zeile sagt, worauf gewartet wird. Vorher sah das
aus wie gewöhnliches Arbeiten.
Die Oberfläche erklärt sich selbst
Die kleinen Zeichen in der Liste trugen ihre Bedeutung bisher nur für den,
der sie kannte. 53 wurden gezählt, 29 davon sagen etwas aus — alle haben
jetzt einen Hilfetext. Beim Zählen kamen zwei echte Lücken heraus: das
Zustandszeichen der Aufgabenliste, und eine anklickbare Marke, bei der
nirgends stand, dass sich etwas öffnet.
Dazu sagt die Kontingent-Auswertung jetzt, wessen Kontingent sie
zeigt: Sieben der Auswertungen stammen allein aus Claude-Daten, Codex fließt
in keine davon ein. Wer beides benutzt, hätte die Zahl sonst für eine
Gesamtsumme halten können.
Berichtigt
Die Hochrechnung war Rauschen. 2,66 Stunden auf eine Woche hochgerechnet
ergaben 632 % — eine Zahl, die aussah wie eine Aussage. Jetzt muss ein Achtel
des Zeitfensters vergangen sein, ehe überhaupt eine erscheint. Und
„erschöpft 11:47“ las sich wie Vergangenheit; maßgeblich ist jetzt der
Kalendertag.