AItention

Lagebild und Steuerung für Claude Code und Codex.

Ihre Sessions arbeiten parallel.
Ihre Aufmerksamkeit kann das nicht.

Zehn Agenten arbeiten parallel, und der Betrieb dahinter ist unsichtbar: Welche Session blockiert, welche auf eine fremde Bedingung wartet, welche stillschweigend gescheitert ist. AItention führt sie alle in einer Lage zusammen — Claude Code und Codex, aus Terminal, JetBrains-Umgebungen, VS Code und der Claude-Desktop-Anwendung.

Nur für macOS 14 oder neuer · Apple Silicon und Intel

Signiert und von Apple notarisiert. Bis zu drei Sessions dauerhaft kostenlos.

Der Betrieb ist unsichtbar, nicht die Ausgabe

Was ein Agent produziert, sehen Sie im Diff. Was er tut, während er es produziert, sehen Sie nirgends. Ein Terminalfenster zeigt eine Session; zwölf Terminalfenster zeigen keine zwölf, sondern eines — das oberste. Der Rest wartet, rechnet oder ist vor zwanzig Minuten an einem Ratenlimit hängengeblieben, und niemand weiß es.

Die Abrechnungsseite nennt eine Summe und sonst nichts. Das Terminal nennt eine Session und sonst nichts. Dazwischen liegt der Betrieb.

Ein Beispiel, das die Sache trifft: Eine Session schreibt „ich warte weiter, ich melde mich“ — und meldet sich nie. Sie hat keinen Weckruf gestellt; sie wartet auf Sie. Von außen sieht das aus wie Arbeit, und genau deshalb bleibt sie stundenlang liegen. AItention unterscheidet beides an dem, was tatsächlich läuft, nicht an dem, was die Session über sich sagt.

Lage

Wer braucht Sie — und wer nicht

Acht Zustände, nicht zwei: Eine Session, die eine Frage gestellt hat, kostet Sie einen Gedanken; eine, die auf eine Berechtigung wartet, eine Sekunde. Eine, die auf eine fremde Bedingung wartet — eine Pipeline, einen Agenten —, braucht Sie gar nicht. Diese Unterscheidung trifft die Übersicht, nicht Sie.

Betrieb

Was gerade läuft, in einer Zeile

Ausgecheckter Zweig, Berechtigungsmodus, Aufgabenliste mit Fortschritt, laufende Unteragenten, Hintergrundbefehle samt Ausgabe und Rückgabewert. Ein Build, der nach zwanzig Minuten mit Fehler endet, fällt sonst erst auf, wenn jemand danach sucht.

Auswertung

Wohin das Kontingent geht

Beide Ratenfenster mit Füllstand, Tempo und Restlaufzeit — und daneben, wodurch sie voll werden: Ausgabe je Tag, je Projekt, je Programm, je Modell, über sieben, dreißig oder neunzig Tage. Die Abrechnung nennt eine Summe; das hier nennt den Grund.

Wartezeit

Was das Nichthinsehen kostet

Wie lange Ihre Sessions fertig dastanden, ohne dass jemand es bemerkt hat — gesamt, im Schnitt, am längsten, je Tag und je Projekt. Die einzige Zahl, die beziffert, wofür es dieses Programm gibt.

Wiederaufnahme

Die Session von gestern wiederfinden

Nach einem Neustart wissen Sie den Namen nicht mehr. „Vorige Sitzungen“ zeigt sie alle — nach Programm oder Projekt geordnet, durchsuchbar — und legt den vollständigen Befehl zum Fortsetzen in die Zwischenablage. Wer sich an den Namen nicht erinnert, sucht stattdessen in seinen eigenen Prompts.

Bauart

Nichts verlässt Ihren Mac

Kein Konto, keine Telemetrie, kein Dienst dazwischen. Die Lizenz wird offline gegen einen Schlüssel im Programm geprüft — es gibt keinen Aktivierungsserver, der ausfallen könnte. Von sich aus baut das Programm genau eine Netzverbindung auf, die Aktualisierungsprüfung, und die ist ab Werk aus. Eine zweite gibt es nur, wenn Sie selbst eine Adresse zum Weitermelden eintragen.

Was Sie auf einen Blick sehen

Die Statusübersicht, wie sie im Betrieb aussieht. Die markierten Stellen erklären sich auf Klick.

1 Hintergrund-Tasks mit Live-Ausgabe

Ein Build, eine Testsuite, ein Deploy: Was eine Session im Hintergrund gestartet hat, steht in ihrer Zeile — samt laufender Ausgabe und Rückgabewert. Ein Task, der nach zwanzig Minuten mit Fehler endet, fällt sonst erst auf, wenn jemand danach sucht.

2 Branch und Arbeitsverzeichnis

Jede Zeile nennt den ausgecheckten Branch. Bei mehreren Repositories und Worktrees ist das die Angabe, die entscheidet, ob eine Änderung dort landet, wo sie hingehört — und sie wird ohne git-Aufruf gelesen, auch für Worktrees.

3 Berechtigungsmodus je Session

Ob eine Session Werkzeuge ohne Rückfrage ausführt oder Dateien schreiben darf, steht farbig neben ihrem Namen. In geteilten Repositories ist das eine Governance-Frage, keine Anzeigeoption.

4 Aufgabenliste und Subagenten

Führt eine Session eine Aufgabenliste, zeigt die Zeile den Fortschritt und die Aufgabe, an der sie gerade arbeitet — in ihren eigenen Worten. Laufende Subagenten werden gezählt, damit eine lange Stille nicht als Stillstand missverstanden wird.

5 Verbrauch mit Verlauf

Beide Ratenfenster als Füllstand, dazu Verbrauch je Stunde, Spitzenwert und Verlauf über 24 Stunden, 7 und 30 Tage. Damit lässt sich planen, wann welche Arbeit läuft — statt am Limit festzustellen, dass sie nicht mehr läuft.

6 Antwort lesen ohne Fensterwechsel

Die letzte Antwort einer Session lässt sich in der Übersicht aufklappen und kopieren. Bei einem Dutzend paralleler Sessions entscheidet das darüber, ob Sie eine Session anfassen — oder weiterlaufen lassen.

Mehrere Agenten, eine Aufgabe

Sobald Sie eine Aufgabe auf mehrere Sessions verteilen, zerfällt sie in der Liste in Einzelteile. AItention führt sie als Verbund zusammen — samt laufenden Unteragenten, selbst gesetztem Ziel und dem Weckruf, den eine Session sich selbst gestellt hat. Drei Angaben, die sonst nirgends stehen.

Die Abrechnung nennt eine Summe. Das hier nennt den Grund.

Ausgabe je Tag, je Projekt, je Programm, je Modell — über sieben, dreißig oder neunzig Tage, mit Kontingent, Token und Betrag nebeneinander. Dazu beide Ratenfenster mit Verlauf und die Wartezeiten, die entstehen, wenn niemand hinsieht.

Alle Funktionen im Einzelnen ansehen

Nach dem Neustart: Wie hieß die noch mal?

Sie schließen die Entwicklungsumgebung, starten den Rechner neu — und wollen weitermachen. Bei drei Sessions wissen Sie noch, welche welche war. Bei dreißig nicht.

„Vorige Sitzungen“ führt alle auf, die sich fortsetzen lassen: nach Programm oder Projekt geordnet, über sieben Tage, dreißig Tage oder den ganzen Zeitraum, mit Suchfeld. Je Zeile liegt der vollständige Befehl einen Klick entfernt in der Zwischenablage — samt Projektordner, denn ohne ihn findet keines der beiden Werkzeuge seine Session wieder.

Namen, die den Neustart überleben

Eine beendete Session trug bisher den Namen ihres Ordners — bei fünf Sessions im selben Projekt stand fünfmal dasselbe untereinander. AItention holt den echten Titel aus der Aufzeichnung, die der Neustart nicht löscht.

Suche in Ihren eigenen Prompts

„Wo habe ich das schon einmal gemacht?“ — durchsuchen Sie jeden Prompt, den Sie je an Claude Code geschickt haben, über alle Projekte hinweg. Der Treffer führt zu seiner Session, und der Befehl zum Fortsetzen steht daneben.

Kontext, bevor er verdichtet wird

Nähert sich eine Session der Verdichtung, färbt sich ihre Kontextzahl. Wer es kommen sieht, sichert vorher einen Zwischenstand oder teilt die Aufgabe — statt hinterher zu merken, dass die Hälfte des Fadens zusammengefasst wurde.

Zwei Werkzeuge, ein Bild

Wer mit Claude Code und Codex arbeitet, hat zwei Betriebe und keine gemeinsame Sicht. AItention führt beide in derselben Liste — mit dem Symbol des Programms, in dem sie laufen, mit Projekt, Kontext und Verbrauch. Ab zwei Werkzeugen erscheint eine Gruppierung nach Werkzeug.

Ohne Eingriff in Ihre Codex-Einrichtung. Codex führt je Session eine eigene Aufzeichnung; AItention liest sie und ändert nichts. Das Kontextfenster nennt Codex selbst — die Warnung vor der Verdichtung ist dort abgelesen, nicht geschätzt.

Was für Codex noch nicht geht: den Zustand „wartet auf Sie“ meldet AItention dort nicht. Claude Code sagt es dem Programm über einen Status-Hook; in Codex' Aufzeichnungen haben wir bislang kein Ereignis dafür gesehen. Codex-Sessions erscheinen deshalb als arbeitend, fertig oder gescheitert. Sobald ein solches Ereignis auftaucht, kommt der Zustand dazu.

Ihr eigenes Werkzeug anschließen

Der Dateivertrag, aus dem AItention seine Angaben bezieht, ist veröffentlicht: aitention.app/schema/status-v1.json. Jedes Werkzeug, das bei Ereignissen ein Programm starten kann, schreibt eine kleine JSON-Datei und erscheint in der Liste — ohne dass an AItention etwas geändert werden muss. Drei Felder sind Pflicht.

Weitermelden, wohin Sie wollen

Tragen Sie eine Adresse ein, geht bei jedem Wechsel in einen Zustand, der Sie braucht, eine JSON-Nachricht dorthin — für Hausautomation, einen Chat-Kanal, was immer Sie mögen. Kein Feld für ein Kommando: Auf Ihrem Rechner startet dabei nichts. Übertragen werden Name, Projekt, Programm und Zustand; niemals Prompts, Antworten oder Pfade. Ab Werk ist das Feld leer.

Außerdem

  • Fehlerursachen im Klartext. Ratenlimit, Serverüberlastung, Abrechnung, ungültige Anfrage — benannt, nicht bloß „gescheitert“. Der Unterschied zwischen neu starten und abwarten.
  • Verbrauch auch im Hauptfenster. Die Kurzfassung der letzten sieben Tage fährt unter der Auslastung aus: drei Kennzahlen, die fünf größten Projekte und Programme.
  • Sechs Sprachen. Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Polnisch — umschaltbar im laufenden Betrieb, ohne Neustart.
  • Alles aus der Menüleiste. Zähler, wartende und laufende Sessions, Verbrauch — ohne ein Fenster zu öffnen.
  • Sprung ins richtige Projektfenster. Bei mehreren offenen Projekten einer Entwicklungsumgebung kommt das passende nach vorn.
  • Filter, Gruppierung, Favoriten. Nach Zustand, Programm, Projekt oder Werkzeug gruppieren, mehrere Filter kombinieren, wichtige Sessions anheften.

Die Werkstatt läuft. Jetzt sehen Sie sie.

Kein Konto, kein Dienst, keine Übertragung. AItention liest ausschließlich Dateien in Ihrem eigenen Benutzerverzeichnis — dieselben, die Claude Code und Codex ohnehin anlegen. Was Sie sehen, sieht sonst niemand.